Über mich

 

Über mich

Worte sind meine Profession. Texte und Geschichten sind meine Leidenschaft. Strukturieren, konzipieren, formulieren, vermitteln – das sind meine Stärken. Am liebsten mache ich Lektorat, Trauerreden, Texte und Konzepte.

Studiert habe ich Geographie, Orientalistik und Germanistik. Derzeit bin ich in Mittelfranken und in Tirol zuhause, an der Pegnitz und am Inn.

Lektorat

Während meines Studiums habe ich sieben Jahre lang die Geschichtszeitschrift G/Geschichte lektoriert. Für Unternehmen und Kultureinrichtungen habe ich seither PR-Materialien, Werbe-, Ausstellungstexte und Publikationen entweder geschrieben oder überarbeitet. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten von Studenten habe ich nach sprachlichen und Zitationsfehlern, nach Schachtelsätzen, Widersprüchen und Lücken in der Argumentation durchforstet. Heute lektoriere ich Belletristik und Sachbücher vor allem für Selfpublisher – weil gute Literatur es verdient, fehlerfrei und inhaltlich stimmig begeisterte Leser zu finden. Gerne übernehme ich auch Satz und Layout.

Kulturarbeit

Als Mitbegründerin des Vereins Arabisches Museum Nürnberg (inzwischen: Arabisches Haus Nürnberg e.V.) habe ich die Ausrichtung und das Konzept des geplanten „Arabischen Hauses Nürnberg“ mit geprägt, die ersten Ausstellungen in Kooperation mit anderen Museen kuratiert, zahlreiche Veranstaltungen organisiert und Mittel akquiriert. Die letzten Ausstellungen des Vereins, an denen ich maßgeblich mit beteiligt war, waren die Ausstellung „Karawanen“ in Kooperation mit dem DB Museum Nürnberg und die Ausstellung „Nürnberg und der Orient“ im Tucherschloss Nürnberg, die ich kuratiert habe. Auch in der Museumspädagogik war ich damals schon tätig. Die letzten zwei Jahre vor meiner erneuten Selbständigkeit habe ich das Deutsche Hirtenmuseum der Stadt Hersbruck geleitet. Durch einen umfangreichen Maßnahmenkatalog ist es mir gelungen, die Besucherzahlen und die öffentliche Wahrnehmung des Museums in dieser Zeit erheblich zu steigern. Seit 2016 gehöre ich dem Team der freiberuflichen Museumspädagogen des Industriemuseums Lauf an, wo ich Erwachsenengruppen, Schulklassen, Vorschul-, Hort- und Kindergeburtstagsgruppen die unterschiedlichen Ausstellungsbereiche des vielseitigen Museums nahebringe.

PR und Publizistik

Seit 2002 habe ich zahlreiche Beiträge für die Zeitschrift G/Geschichte verfasst. Es folgten mehrere Beiträge zum Buch „Die Rätsel der Deutschen Geschichte” (Theiss-Verlag 2012), Publikationen zu Sonderausstellungen (von der „Kaffee-Zeitung“ bis hin zum Buch „Eine Geschichte des Geldes“) sowie zahlreiche PR-und Werbetexte für Vereine, Institutionen und Unterehmen. Als Selfpublisher habe ich 2016 meinen ersten Roman Morgen sagen die Sterne und zwei Kinderbücher ( Der Mond und die Banane sowie Edelin und Adeline) veröffentlicht. Als Ghostwriterin schreibe ich Ratgeber und andere Texte.

Trauerreden

Ab und zu muss man sich neu erfinden. So geht es mir zumindest. Bei Ausstellungseröffnungen und anderen Kulturveranstaltungen habe ich vor vielen Jahren gelernt, vor Öffentlichkeit zu reden. In der Museumspädagogik rede ich ständig vor Besuchergruppen. 2019 habe ich meine erste Trauerrede geschrieben und vorgetragen. Die Reaktionen darauf waren so rührend, dass ich beschloss: Das will ich beruflich machen.
Jeder Mensch hinterlässt eine Geschichte in unserer Welt, eine einmalige, unwiederholbare Geschichte. Diesen Geschichten nachzuspüren, ihnen Achtung und Beachtung zu schenken, sie aufzubereiten und wiederzugeben, das ist eine Motivation für mich.
Trauer hat viele Gesichter. Jeder Mensch trauert anders. Bei jedem Todesfall trauert er anders. Manchmal trauern wir leise, manchmal mit lautem Klagen. Manchmal überwiegt Wut über den Verlust, manchmal bleibt ein Gefühl der Ohnmacht zurück. Manchmal mischt sich in die Trauer Dankbarkeit darüber, mit dem Verstorbenen einen Weg gemeinsam zurückgelegt zu haben. Manchmal kommen Gefühle auf, die wir selbst nicht verstehen. Wie auch immer ihre Trauer aussieht – ich lade meine Kunden ein, ihrer Trauer Raum zu geben und ihren Gefühlen Beachtung zu schenken.
Den Hinterbliebenen dabei zur Seite zu stehen, ist eine weitere Motivation für mich. Vielleicht kann ich sogar Denkanstöße geben, damit sie leichter mit ihrer Trauer umgehen können.